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Verbundprojekt „Aktives, intelligentes Niederspannungsnetz“

Entwicklung neuer Technologien zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Erneuerbaren Energien in Niederspannungsnetzen:
Entwicklung einer aktiven intelligenten Netzstation

Dynamische Regelung
Bei großen Anteilen dezentraler Einspeisung ins Niederspannungsnetz kann es – insbesondere in ländlichen Regionen mit z.B. großem PV-Anteil, geringer Last und langen Netzausläufern – zur sogenannten Lastflussumkehr bis hin zur Rückspeisung ins überlagerte Netz und lokalen Spannungsüberhöhungen kommen. Damit auch in diesem Falle die zulässigen Spannungsgrenzen eingehalten werden, müssen die Netzspannungen dynamisch geregelt werden können.

Vorhabensziele
Ziel des Vorhabens ist es, hierfür eine technisch zuverlässige, kostengünstige und einfach implementierbare Lösung auf Basis einer regelbaren Ortsnetzstation zu entwickeln, die solch einen aktiven und intelligenten Betrieb des Niederspannungsnetzes ermöglicht und dadurch den schnellen und wirtschaftlichen Anschluss von zusätzlichen PV-Anlagen und anderen dezentralen Einspeisern erlaubt. Hierfür soll ein abgestimmtes System zur dynamischen Spannungsregelung im Niederspannungsnetz entwickelt werden. Dies umfasst:

Untersuchung zur Aufnahmekapazität des Netzes mit und ohne dynamische Spannungsregelung
Entwicklung einer regelbaren, aktiven, intelligenten Ortsnetzstation
Entwicklung der Betriebsverfahren, der Methoden zur Echtzeiterfassung des Netzzustands (Spannungen) und Ermittlung geeigneter Kommunikationstechnik
Einbeziehung regelbarer PV-Wechselrichter zur Spannungshaltung
Untersuchung der Möglichkeiten zur Einbeziehung zusätzlicher dezentraler Komponenten wie z.B. Längsregler
Labortest und Feldversuch in einer Modellkommune



Dieses Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 0325202 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Webseite liegt ausschließlich bei den Autoren.

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